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Aktuelles


BARRICATA / RASH-DARMSTADT / RASH-PARIS

Wir von RASH Darmstadt streben eine enge Zusammenarbeit mit RASH Paris an bzw. ist diese schon im vollen Gange! Wir hatten am 13.6. ein Konzert mit Fred Alpi in Darmstadt organisiert, und aus diesem zusammentreffen ist die Idee entstanden das Barricata Fanzine der Pariser Genossen als eine Deutschsprachige Ausgabe zu veröffentlichen.. Das dumme ist, das wir der Französischen Sprache nicht mächtig sind! Deshalb suchen wir Genossen die das können oder jemanden kennen der übersetzen kann! Außerdem soll in der Deutschsprachigen Ausgabe ein Teil der Artikel aus unserem Sprachraum stammen. Also, wer sich berufen fühlt soll sich bei uns melden!
 
Im einzelnen soll das so ablaufen:

1. Fred schickt die elektronische Fassung der Barricata nach Darmstadt. Wir entscheiden welche Berichte in die hiesige Ausgabe kommen sollen (klingt etwas ZK mäßig, ist aber organisatorisch nicht anders machbar!) Wir denken das man nicht die komplette Barricata übersetzten muss, sondern nur die Artikel die auch interessant für den Deutschsprachigen Raum sind!

2.Wir schicken die einzelnen, oder wenn gewünscht die kompletten, Artikel an die jeweiligen Übersetzter. Damit die Arbeit auf viele Schultern verteilt wird..

3.Wir bekommen die Übersetzungen zurück und übernehmen den Druck und Vertrieb (Natürlich wird ein Teil auch in Darmstadt übersetzt!)

4.Wir sammeln die Deutschen Artikel und setzten sie als „die Barrikade“ zur Barricata..

5.Wir haben uns ob des Aufwandes dazu entschlossen immer zwei Barricata zu einer zu bündeln.

6.Es soll nicht ein reines RASH Zine werden! Wir wünschen uns auch eine rege Beteiligung von verschiedenen politischen Gruppen wie z.b. FAU oder auch Cable Street Beat usw.

Wir meinen, das es eine Chance ist, unsere Inhalte einer breiteren Masse vorzustellen. Lasst sie uns nutzen! .. vielleicht wird ja „unser“ Teil auch ins französische übernommen.. Wir sind immer offen für Anregungen und Kritik! Sagt uns die Meinung! Für Unterstützung und Erfahrungsaustausch in Sachen Druck, Vertrieb und Finanzierung sind wir dankbar !!

Mit solidarischen rot/schwarzen Grüßen rash darmstadt


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Kampagne für ein autonomes Zentrum in Darmstadt

 

www.azdarmstadt.blogsport.de

Echo-Artikel dazu: http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=609100

FR-Artikel: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/?em_

cnt=1334618&sid=c8dc08d8ad13dc3a7dbe8f8360f29c0b

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/?em_

cnt=1334617&sid=c8dc08d8ad13dc3a7dbe8f8360f29c0b

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ANWERBEVERSUCH DURCH DEN VERFASSUNGSSCHUTZ

Heute, am 29.01.08 wurde ein Genosse aus Darmstadt von zwei Beamten des Verfassungsschutzes angesprochen. Die zwei VSler warteten nach Feierabend vor der Arbeitsstelle des Genossen und sprachen ihn, ohne sich vorzustellen, an seinem Auto an: "Haben Sie Lust, mit uns essen zu gehen ? Wir würden Sie gerne einladen." Auf Nachfrage, wer die beiden seien, antworteten sie, sie würden einer Sicherheitsbehörde angehören - dem Verfassungsschutz, wie er wahrscheinlich schon vermuten würde. Der Genosse erwiderte, dass er keinerlei Interesse habe. Die Geheimdienstler sagten, er wäre doch jemand, der "Action" mag, sich sehr engagiert, viel macht und "viel weiß". Daher hätten Sie ein interessantes Angebot und er solle sich das doch mal anhören. Der Genosse wiederholte seine Ablehnung und wollte von den Beamten nicht weiter belästigt werden. Nach mehrmaliger Aufforderung der Beamten, doch mitzukommen, beendete der Genosse das Gespräch mit einer erneuten Ablehnung und fuhr davon. Beschreibung: Der Mann war 1,80 m bis 1,85 m groß, trug schulterlange dunkle Haare und eine Brille. Die Frau war ca. 1,60 m groß , hatte dunkelblonde Haare, die zu einem Zopf gebunden waren und trug ebenfalls eine Brille. Beide waren zwischen 40 und 50 Jahre alt. Sie fuhren einen silberfarbenen Mercedes Benz der A- oder B-Klasse mit dem Kennzeichen OF-LS 361. Bei dem Genossen handelt es sich, wie bei den in den letzten Monaten bekannt gewordenen Fällen im Rhein-Main-Neckar Gebiet (zuletzt vor ein paar Tagen in Heidelberg) um einen langjährigen Aktivisten. Dies lässt eine neue Strategie des Verfassungsschutzes vermuten: Waren bislang meist junge, unerfahrene oder sich am Rande der "Szene" bewegende Genossinnen und Genossen Ziel solcher Anwerbeversuche, so scheinen sie dies nun gerade auch bei "älteren", langjährigen Aktivisten zu versuchen. Die Häufigkeit und die ausgewählten Personen der Anwerbeversuche in den letzten 12 Monaten in Frankfurt, Hanau, Darmstadt und Heidelberg kennzeichnen eine neue Qualität und lassen eine nachrichtendienstliche Offensive der Repressionsorgane befürchten. Wir gehen davon aus, dass es schon weitere Anquatschversuche gegeben hat, von denen wir nichts wissen. In diesem Zusammenhang fordern wir Betroffene auf, vertrauten Genossinnen und Genossen davon zu erzählen und es öffentlich zu machen. Nur durch einen öffentlichen politischen Umgang und kollektives Handeln können wir der Repression entgegenwirken. Der Staat sollte unseren Willen zum Widerstand nicht unterschätzen.

KEINE AUSSAGEN BEI POLIZEI UND STAATSANWALTSCHAFT !!! KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DEN STAAATLICHEN REPRESSIONSORGANEN !!! SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE !!! ZUSAMMEN KÄMPFEN !!!

Darmstadt, 29.01.08 Bunte Hilfe / Rote Hilfe Darmstadt

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Presseerklärung der RH Heidelberg
Anwerbeversuch des Verfassungsschutzes (VS) in Heidelberg

Nachdem es in den Jahren 2004 und 2005 in der linken Szene der
Rhein-Neckar-Region zu Verfassungsschutz-Anwerbeversuchen im
zweistelligen Bereich gekommen war, war es in den letzten zwei Jahren
etwas ruhiger um den Inlandsgeheimdienst geworden. Nun ist der VS erneut
in Erscheinung getreten.

Am heutigen Montag betraten um 12.45 Uhr drei Männer mittleren Alters
den Heidelberger Arbeitsplatz eines langjährigen linksradikalen
Aktivisten und forderten ihn unter dem Hinweis, sie seien ,,von einer
Kölner Behörde", auf, sie vor die Tür zu begleiten. Als der 39-Jährige
dies ablehnte und sich nach dem Grund des unerwünschten Besuchs
erkundigte, erklärten sie, sie seien ausschließlich an der rechten Szene
interessiert. Überhaupt handle es sich nicht um den ,,üblichen Krempel",
sondern um eine ganz andere Dimension der Informationsvergütung. Die
drei Schnüffler, die sich nun per Dienstausweis explizit als Mitarbeiter
des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu erkennen gaben, boten dem
Antifaschisten für kontinuierliche Spitzeltätigkeit 5000 Euro pro Monat
an. Daraufhin machte der Heidelberger das in dieser Situation einzig
Richtige, indem er das Gespräch beendete und die Geheimdienstler des
Raumes verwies. Als der Aktivist ihre Frage, ob es gerade ein
ungeschickter Zeitpunkt sei und sie ein andermal wiederkommen sollten,
entschieden verneinte, zogen sie kommentarlos ab.

Mit diesem Vorfall hat die Anwerbetätigkeit des Verfassungsschutzes in
der Region eine neue Ebene erreicht. Zwar griffen die VSler bei dem
Anquatschversuch auf altbekannte Argumentationsmuster zurück, indem sie
mit dem Bezug auf die Neonaziszene den ,,gemeinsamen Feind" als
Anknüpfungspunkt anführten; dies dient stets als billiger Vorwand, um
den Anzuwerbenden letzten Endes in Gespräche über linke Strukturen und
Aktivitäten zu verwickeln. Auch die Wahl des Arbeitsplatzes als Ort für
eine Kontaktaufnahme ist durchaus üblich, obwohl die Spitzel häufiger
bei der Meldeadresse auftauchen.
Trotz solcher Ähnlichkeiten zu früheren VS-Besuchen sind im aktuellen
Fall einige erhebliche Unterschiede festzustellen: Der Betroffene ist
ein seit Jahrzehnten in der linksradikalen Szene verwurzelter Aktivist,
während in früheren Jahren oftmals Jugendliche (darunter auch
Minderjährige) angesprochen wurden, die sich teilweise erst seit Kurzem
politisch engagierten und deshalb wohl vom VS als ,,ideologisch noch
nicht gefestigt" eingestuft wurden. Zudem waren es heute nicht - wie
sonst üblich - Mitarbeiter des Landes-, sondern des Bundesamtes für
Verfassungsschutz, die mehrere Hundert Kilometer zurücklegen mussten, um
ihre offenbar sorgfältig ausgewählte Zielperson zu erreichen. Im
Blickpunkt des Interesses dieser übergeordneten Behörde sind dabei
sicherlich weniger lokale Strukturen als vielmehr überregionale
politische Zusammenhänge, in die sie über den langjährig aktiven
Antifaschisten Einblicke zu gewinnen hofften. Auch die angebotene Summe
sprengt alle bisher da gewesenen Spitzel-,,Gehälter", bei denen es sich
meistens um irrelevante Beträge oder sogar nur um lächerliche Freikarten
für Konzerte handelte.
Damit hat das in Köln ansässige Bundesamt für Verfassungsschutz erstmals
seine Aktivitäten in den Heidelberger Raum ausgedehnt. Es ist also zu
befürchten, dass wir es künftig mit Geheimdiensten zweier
Verwaltungsebenen zu tun haben werden.

Die einzig richtige Reaktion auf Anwerbeversuche - welcher
Spitzelbehörde auch immer - kann nur das sofortige Ablehnen jedes
Gesprächs sein, denn jede noch so nebensächlich erscheinende Information
kann für VerfassungsschützerInnen und Konsorten ein wichtiger Baustein
in ihrem Bild von den politischen Zusammenhängen oder sogar für
abenteuerliche Anklagekonstruktionen gegen die/den BetroffeneN und
ihr/sein politisches Umfeld sein.

Die Rote Hilfe e. V. Heidelberg protestiert hiermit ausdrücklich gegen
die Anwerbeversuche des Geheimdienstes.

Rote Hilfe e. V. Ortsgruppe Heidelberg 21.01.08

Wendet Euch bei Fragen, Rechtshilfeersuchen oder sonstigen Informationen zu staatlicher Repression an die
ROTE HILFE / BUNTE HILFE Darmstadt:

darmstadt@rote-hilfe.de oder www.rote-hilfe.de

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Darmstädter Echo 16.01.08

Meist positive Reaktionen auf - Kein Bier für Nazis-
Aktion: Anti-Nazi-Koordination verteilt Broschüre an Wirte /Auch Angst geäußert
 
 
Neunzig Prozent der etwa 800 Gaststätten in Darmstadt haben die Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination (ANK) in den vergangenen Wochen aufgesucht und den Wirten die Broschüre ?Kein Bier für Nazis? vorgestellt. Sie gibt Tipps zum Umgang mit Rechtsradikalen, die für ihre Versammlungen Räume anmieten wollen. Da dies häufig unter einem Vorwand geschehe, und die Rechtsextremisten nicht immer als solche zu erkennen seien, klärt das Heft auch über Symbole, Kleidung und Marken der Neonazi-Szene auf.

Die Publikation wird ergänzt durch Plakate und Aufkleber, auf denen wie auf dem Umschlag die Zeichnung eines Wirtes hinter der Theke zu sehen ist, der in der einen Hand ein Bierglas hält und die andere mit roter Handfläche wie ein Stopp-Signal nach vorne streckt. ?Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen und dazu aufrufen, sich gegen rechts zu positionieren?, erklärte ANK-Sprecher Stefan Lehmann, ?deshalb sind wir nicht nur in Lokale gegangen, wo Veranstaltungen stattfinden können, sondern auch in kleine.?

Die Mehrheit der Gastronomen habe positiv reagiert und auch Plakate angenommen. Den Aufkleber hätten dagegen die meisten abgelehnt. ?Einige haben gesagt, sie wollten nicht provozieren und hätten Angst vor Repressalien?, berichtete Thomas Geistlinger vom ANK. Insbesondere in den Außenbezirken Darmstadts hätten die Verteiler der Broschüre Schwierigkeiten gehabt, die Wirte von der Aktion zu überzeugen. ?In Eberstadt äußerte einer die Sorge, ihm könnten die Scheiben eingeschmissen werden.? Andere hätten ausdrücklich neutral bleiben wollen. In zwei Wirtschaften dagegen habe das Personal die Broschüre als ?linken Müll? bezeichnet.

Der Chef der Darmstädter Privatbrauerei, Wolfgang Koehler, sagt auf Anfrage des ECHO: ?Wenn eine Veranstaltung erkennbar rechtsradikalen Hintergrund hat, würde ich alles versuchen, den Mietvertrag nicht zustande kommen zu lassen.?

Doch das ist der Knackpunkt: Die militante Neonazi-Organisation ?Hammerskins? konnte im Januar 2006 in Griesheim ein Konzert mit vier rechten Bands veranstalten, weil sie bei der Buchung der Gaststätte vorgegeben hatte, eine Feier für eine Basketballmannschaft auszurichten.

Auf diesen Vorfall hin gründete sich damals die ANK, ein Zusammenschluss aus Aktiven der Antifa-Bewegung, aber auch aus Organisationen wie dem Stadtschülerrat. Auch das Kreisverband-Treffen der NPD im Mai in einer Bessunger Kneipe zeige, dass es durchaus ein Neonazi-Problem in Darmstadt gebe, was vielen Wirten nicht bewusst sei: ?Es ziehen keine Horden von denen durch die Gegend, aber sie sind da?, betonte Geistlinger.

Ihre Broschüre will die ANK auch in Groß-Umstadt und Groß-Gerau verteilen. Anfragen gebe es auch aus Frankfurt und Worms.


Nina Voigt 

   
Frankfurter Rundschau 16.01.08

- Kein Bier für Nazis -

Antifaschisten starten Aktion in Gaststätten

Wegen rechtsextremer Versammlungen und Konzerte in Gaststätten in und um Darmstadt in jüngerer Vergangenheit hat die Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt die Aktion ?Kein Bier für Nazis? gestartet. Die Aktion läuft auch vor dem Hintergrund, dass NPD und ?Republikaner? zur Landtagswahl antreten.

In etwa 90 Prozent der rund 800 Kneipen in Darmstadt seien Aufkleber und Poster verteilt sowie Broschüren, die über Neonazi-Aktivitäten in Südhessen aufklären, sagt Thomas Geistlinger von der ANK. ?Neonazis trauen sich immer öfter und dreister in Kneipen und Clubs in das für sie lange tabuisierte Darmstadt.?

Die Aktion soll auf die Kreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau ausgeweitet werden. Die Reaktionen der Wirte seien bislang größtenteils positiv, wenn auch einige Angst bekundet oder argumentiert hätten, sie wollten nicht provozieren. In zwei größeren Kneipen in Darmstadt sei die ANK abgewiesen worden mit Sprüchen wie ?so einen linken Müll wollen wir hier nicht haben.?

Mit der Aktion soll gezeigt werden, dass es auch in Südhessen Neonazi-Strukturen gibt. Es handele sich um kein rein ostdeutsches Phänomen, so Geistlinger. Nach Darstellung der ANK gibt es fünf rechtsextreme Kameradschaften in Südhessen. NPD-Kreisverbände existieren in den Kreisen Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald und Groß-Gerau. frs

Demonstration Für Samstag, 19. Januar, 12 Uhr, Luisenplatz, ruft ein breites Bündnis von DGB bis Stadtschülerrat zu einer Demo gegen den Wahlantritt von NPD und Republikaner auf. http://ank-darmstadt.mine.nu

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Kneipenkampagne in Darmstadt

seit anfang januar läuft die -KEIN BIER FÜR NAZIS- kampagne der Anti-Nazi-Koordination darmstadt. hierzu werden infobroschüren, aufkleber, plakate an alle gastwirtschaften / kneipen / lokale in darmstadt verteilt. kneipen die sich an der kampagne beteiligen wollen können dann die broschüre für ihre gäste auslegen und die plakate und aufkleber in ihren räumlichkeiten sichtbar anbringen.

broschüre zum runterladen und ansehen unter der seite http://ank-darmstadt.mine.nu/

Zeitungsartikel zur Aktion unter http://www.echo-online.de/3/template_detail.php3?id=543217&search_

text=kein+bier+f%26%23252%3Br+nazis

 

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1. darmstädter trillerpfeiffen, tröten, hupen und knarren contest

es soll am Samstag den 5.1.08 von 14.00 bis 16.00 uhr auf dem ludwigsplatz der 1. darmstädter trillerpfeiffen, tröten, hupen, knarren…… whatever contest stattfinden.

Es hat sich wegen des  landeswahlkampfes netterweise die kloreiche partei der re-pups-blikaner bereiterklärt den contest möglich zu machen.

Sie hat eine kundgebung angemeldet (orts und zeitgleich ;o)) auf der ihr landesvorsitzender und der zugehörige landesgeneralsekretär versuchen werden ihre rassistischen und nationalistischen parolen von sich zu geben.

Es gilt im contest diese hetzereien zu übertönen.

Der hauptgewinn ist eine weltoffene, bunte, antirassistische stadt in der es keinen platz  für bürgerlich lackierte volksverhetzer gibt.

Wer physisch auf provokationen oder die anwesenheit der oben genannten partei reagiert, soll vom wettbewerb ausgeschlossen werden.

Öffentliche übergriffe auf diese klappstühle, ohne konkreten anlass, würde nur den pupsis nutzen.
Weil es ihre angebliche selbsterklärte opferrolle glaubhaft machen würde.

Lächerlich machen ist oft eine wesentlich schärfere waffe.

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*Aufruf zum Antikapitalistischen Block auf der Demo in Darmstadt am 15.
Dezember*

Im Rahmen der „Statt Wählen gehen: Regierung stürzen“-Kampagne
des Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen (BASH).

*Revolution statt Verfassungsklage*

Für den 15. Dezember 2007 rufen die Darmstädter Asten und andere
studentische Gruppen zu einer landesweiten Demonstration in Darmstadt
auf. Unter dem Motto “Das geht nur ganz anders” soll an die Proteste
gegen Studiengebühren angeknüpft und mit der hessischen Landesregierung
im allgemeinen abgerechnet werden.

Zunächst einmal positiv zu bewerten ist hier, dass das
Vorbereitungsbündnis versucht, sich von einer alleinigen Fixierung auf
Studiengebühren zu lösen, einen Zusammenhang zu Themen wie Sozialabbau
herstellt und versucht das entsprechende Personenpotenzial zu
mobilisieren, um so über den eigenen Dunstkreis hinaus zu kommen. Ob
dies gelingt ist fraglich, doch den Versuch ist es allemal wert.
Doch auch wenn der Zusammenhang zwischen unterschiedlichen
Verschlechterungen in verschiedenen (sozialen) Bereichen erkannt und
auch Thematisiert wird, so wird er doch, wie ja leider zu erwarten war,
nicht beim Namen genannt. Überraschung: Es geht natürlich mal wieder um
den Kapitalismus!
Denn auch wenn die Studentenbewegung als ganzes durchaus mehr
politisches Verständnis an den Tag legt, als man es hierzulande in der
Regel erwarten darf und Sprechchöre der Marke “Wir sind das Volk” und
dergleichen uns zum Glück weitgehend erspart blieben, bleibt es trotzdem
eine traurige Tatsache: Die Studentenproteste sind eindeutig keine
revolutionäre Bewegung.
Sie sind zunächst einmal nur ein Versuch, sich innerhalb der
kapitalistischen Hegemonie die eigenen Rechte (in dem Fall: mehr oder
weniger kostenlose Bildung) zu bewahren. In diesem Punkt unterscheiden
sich die Studierenden also nicht Grundlegend von den
HartzIV-Protestlern, den Flughafen-Ausbau-Gegnern, angepissten
RaucherInnen oder auch den Lokführern, die sich höhere Löhne erstreiken
wollen.
Der Grund, aus dem sie für eine radikale und emanzipatorische Linke
trotzdem von gehobenen Interesse ist, sind aber eben nicht ihre (sowieso
diffusen und uneindeutigen) Inhalte, sofern diese überhaupt über das
Thema Studiengebühren hinaus gehen, sondern vielmehr die Form der Proteste.

Denn auch wenn der bürgerliche Staat als solcher nie in das Visier der
Kritik gerückt ist, wurden dennoch die Regeln die durch ihn vorgegeben
sind ganz klar und bewusst gebrochen. Statt langweilige Montagsdemos zu
veranstalten (Siehe: HartzIV-Proteste) wurde ganz offen die
Zusammenarbeit mit linksradikalen Gruppen gesucht, Autobahnen, Schienen
und Bahnhöfe wurden blockiert und auch die eine oder andere Barrikade
gebaut. Hier wurde also versucht, bürgerliche Rechte auf gar nicht so
bürgerliche Art und Weise zu Verteidigen.
Auch das ist natürlich noch lange kein revolutionärer Akt und Militanz
ist eindeutig kein Indikator dafür, wie progressiv eine Bewegung ist.
Doch schon allein das Bewusstsein, dass Protest auch über das
gesellschaftlich vorgegebene Maß hinausgehen kann und dies auch muss, um
sich Rechte zu erkämpfen und eben nicht nur zu erbetteln ist
Bemerkenswert. Aber erst die Tatsache, dass dieser Protest sich nicht
unreflektiert auf einzelne Personen(kreise), Konzerne oder Institutionen
eingeschossen hat, sondern versuchte ganz allgemein die
gesellschaftliche Normalität zu brechen und einfach möglichst alles zu
blockieren was geht, also die kapitalistische Infrastruktur lahm zulegen
und die wirtschaftlichen Abläufe zu behindern, macht deutlich: Es kann
sich lohnen sich weiter mit den Studierenden zu befassen, sie zu
radikalisieren scheint, zumindest bei Teilen, nicht völlig unmöglich.

Leider hatte der studentische Protest auch seine Schattenseiten. Das
während der Semesterferien nicht weiter agiert wurde, zeugte von
geringer politischer Weitsicht und hat die Proteste viel Kraft gekostet.
Von absolut systemkonformen Aktionen wie der unsäglichen
Verfassungsklage ganz zu schweigen. Aber auch wenn die Rebellierenden
hier selbst versucht haben, sich wieder in die regulären Abläufe der
bürgerlichen Demokratie zurück zu flüchten, kann doch nicht ganz
vergessen gemacht werden, was davor war. Eben Autobahnblockaden mit
Tausenden von Leuten aus den unterschiedlichsten Spektren und das schöne
Bewusstsein, dass man nicht ohne schwarzes Halstuch und Sonnenbrille zur
Vollversammlung gehen sollte.

Und es besteht Hoffnung, das sich bei den Studenten wieder was regt.
Schließlich sitzt einigen die Wut noch im Bauch, da man gerade zum
ersten mal seine 500 Euro berappen musste, eine neue Generation von
Studierenden ist an den Universitäten, die die bisherigen Proteste nur
vom Hören-Sagen kennen und denen es vielleicht auch schon in den Fingern
juckt. Und zu guter Letzt ist da noch die Landtagswahl 2008, die der
einen oder anderen vielleicht doch wieder ein bisschen Hoffnung macht,
sich in das politische Geschehen einmischen zu können und das Gesetz
vielleicht doch noch zu kippen.

Es gibt also noch zumindest einen Funken Hoffnung. Was aus eben diesem
wird liegt auch an der radikalen Linken.
Deshalb rufen wir am 15.12 zu einem antikapitalistischen Block an der
Spitze der Demo in Darmstadt auf. Wir wollen die Studierendenproteste
weiter polarisieren, zwischen denen, die nur versuchen durch
Verfassungsklage ihre Rechte zu bewahren und denen, deren Protestformen
sich nicht wieder in die gesellschaftliche Norm haben integrieren lassen
und die bereit sind aufs Ganze zu gehen. Genau denjenigen, die
Studiengebühren nicht durch Verfassungsklage oder SPD wählen stoppen
wollen, muss klar gemacht werden, dass die Alternative zu dem ganzen
Mist den schönen Namen Kommunismus trägt. Da man diesen aber nicht
wählen kann und dies in absehbarer Zeit auch nicht können wird, gibt es
dahin wohl nur einen Weg: Die Regierung zu stürzen!

Also auf nach Darmstadt, um den “unversöhnlichen Akt der
Negation“(/...ums Ganze-Bündnis/) auf die Straße zu tragen und um
deutlich zu machen, was dieser Staat und diese Gesellschaft im Detail
auch bieten mögen, ob z.B. Studiengebühren gekippt werden oder nicht,
ganz egal, es kommt im Endeffekt eh nur Scheiße dabei raus und von daher
kann es keinen Grund geben in diesen bürgerlichen Spektakel mit
zuspielen. Es ist nicht die Zeit für konstruktive Kritik, Kompromisse,
Kämpfe um Teilbereiche oder um sich mit dem “kleineren Übel” zufrieden
zu geben. Diese Zeit war nie und wird auch nie sein.

Vielmehr ist die Zeit, für eine radikale Kritik und Veränderung des
Bestehenden und um endgültig die Kontrolle zu verlieren...

Treffpunkt ist der Luisenplatz um 14:00 Uhr.

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Schöner leben ohne Nazis und Rassismus!
Demokratie ausbauen! Neofaschismus bekämpfen!

Keine Stimme für NPD und “REP”!

Auf zu den Kundgebungen

17.11.

10h Gernsheim, Stadthausplatz
12h Groß-Gerau, Marktplatz
14h Rüsselsheim, Löwenplatz mit anschl. Demo durch die Innenstadt

weitere Aktionen:

14.12.

Rock gegen Rechts in Groß-Gerau, Nordkirche, 20h

26.01.07 (noch nicht sicher)

Rock gegen rechts in Darmstadt , FH-Glaskasten

12.1.
Kundgebungstour Nummer 2
10.00 Bensheim , Beauner Platz
12.30 Michelstadt , Lindenplatz
14.30 Reichelsheim , Parkpl. Reichenberghalle

19.1.
Abschlußdemo in Darmstadt
12.00 Luisenplatz

Aktuelles unter www.schoener-ohne-nazis.de.ms

Die Zahl rechtsextremer Straftaten steigt seit Jahren.
Statistisch gesehen wird jeden Tag irgendwo in Deutschland ein Mensch von Neonazis überfallen und zusammengeschlagen. Seit 1990 wurden in Deutschland mehr als 130 Menschen von Neonazis ermordet.

Am 27. Januar 2008 wollen die neofaschistischen Parteien NPD und „Rep“ für den hessischen Landtag kandidieren.

In jüngster Zeit versuchen Neonazis immer wieder, den berechtigten Protest gegen Sozialabbau zu nutzen, um ihre antisemitischen und rassistischen Ideologien durch einen angeblichen Antikapitalismus zu verbreiten.
Dabei ist klar:
Die Verkleidung mag neu sein, die verbrecherischen Inhalte sind gleich geblieben.

Gemeinsam gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus!

Wir erteilen jeder Form von Rassismus, Antisemitismus, Militarismus, Nationalismus, Sexismus und Neofaschismus eine klare Absage.

Der Bezug auf Begriffe wie Patriotismus, Vaterland, Nation und deutsche Leitkultur, wie sie von Parteien und Medien verwendet werden, leisten rechten und rechtsextremen Ideologien Vorschub. Diese Tendenzen müssen endlich als Teil des Problems erkannt werden.

Südhessen soll eine weltoffene, bunte und lebendige Region sein. Für braune Verbrecher, Holocaustleugner und Geschichtsfälscher ist kein Platz – weder hier noch sonst wo!

Wir rufen zu einem breiten Protest gegen die neofaschistischen Parteien NPD und “REP”. Werdet aktiv gegen menschenverachtende, nationalistische und rassistische Ideologien!

Gegen braune Parolen und rechte Gewalt ist Eure Zivilcourage gefordert.

Unterstützt den Protest gegen die NPD und rechte Propaganda!

Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ein Verbrechen!

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Just do it - No Go Areas für Nazis schaffen...

Das erste mal seit 2002 wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet am 7.07. wieder versuchen einen Großaufmarsch in Frankfurt am Main durchzuführen. Neben verschiedenen Landesverbänden der NPD mobilsieren die sogenenannten "Freien Kameradschaften" bundesweit. Es ist davon auszugehen, dass über 1500 Neonazis nach Frankfurt kommen werden um ihre rassistische und antisemitische Propaganda auszukotzen. Wir werden dagegen an die Erfolge von 2001 und 2002 anknüpfen und den Aufmarsch mit allen Mitteln verhindern - um dafür zu sorgen, dass sich die FaschistInnen auch in den nächsten Jahre wieder an ihren alten Spruch erinnern: "Nie wieder Frankfurt." Wir werden dementsprechend aus Frankfurt eine No Go Area für Nazis machen.

Unter dem Motto "Arbeit statt Dividende - Volksgemeinschaft statt Globalisierung!" hat Marcel Wöll, Kameradschaftskader und Landesvorsitzende der hessischen NPD aus Butzbach-Hochweisel, den Aufmarsch angemeldet um einem Monat nach den linken Aktionen gegen den G8-Gipfel die angeblich antikapitalistischen, tatsächlich aber nur völkisch-nationalistischen Forderungen des "nationalen Widerstandes" auf die Straße zu tragen. Wie immer kommen sie besonders in Frankfurt nicht ohne antisemitische Stereotype aus. Anstatt den Kapitalismus als falsches System zu begreifen, plappern sie verschwörungstheoretisch munter weiter von den guten "deutschen Arbeitern", die angeblich von den bösen Banken ausgenommen werden.

Grundsätzlich handelt es sich bei Naziaufmärschen dieser Größe allerdings ohnehin um eine symbolische Veranstaltung, die faschistische Stärke demonstrieren soll. Es geht den Nazis gerade in Frankfurt, der "linken Multikultihochburg", darum neuen Szenemitgliedern Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren um so die eigenen Strukturen zu festigen. Gleichzeitig verwandeln Aufmäsche dieser Größenordnung ganze Stadtteile aber in eine temporäre No-Go-Area für alle, die nicht in das beschränkte Weltbild der Kameraden und Kameradinnen passen. Also: MigrantInnen, JüdInnen, Linke, Homosexuelle, etc pp. Für alle AntifaschistInnen kann also nach wie vor nur gelten - wenn Naziaufmarsch, dann verhindern.

Gleichwohl muss sich linker Antifaschismus heutzutage klarer definieren. Denn formal "gegen Nazis" sind in Deutschland inzwischen fast alle, mal abgesehen von den Nazis selbst. Und trotzdem sind die Sympathien mit reaktionären Positionen auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft weit verbreitet. Egal ob Autoritätshörigkeit, staatlicher Rassismus gegen MigrantInnen, Nationalismus (heutzutage "Patriotismus" genannt) oder der Glaube an das angebliche Recht des Stärkeren - ein rechter Konsens verbindet große Teile der deutschen Gesellschaft. Es macht also wenig Sinn sich einfach in die Koalition von CDU bis Grüne einzuordnen, die nicht gegen die FaschistInnen vorgeht um Rassismus und Nationalismus zu bekämpfen, sondern um das Monopol darauf zu behaupten und damit noch das Image des Standortes Deutschland, bzw Frankfurt sauber zu halten.

Wir begreifen dagegen den Naziaufmarschversuch als Chance linke Strukturen und Inhalte zu stärken. Deswegen werden wir vor, am und vorallendingen auch nach dem 7.7. eine autonome Kampagne und Mobilisierung starten, die ein Angebot an neue Leute sein soll, um sich selbst in antifaschistische Strukturen einzubringen. Damit wollen wir eine Möglichkeit bieten den Faschos effektiv und nachhaltig zu schaden. Wir setzte dementsprechend darauf, dass sich Viele selbstorganisiert und eigenverantwortlich an den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen beteiligen.

Unser Ziel ist es den Aufmarsch im Rhein-Main Gebiet und darüber hinaus auch schon im Vorfeld mit dezentralen Aktionen entgegen zutreten. Interessant hierbei wäre die Anreise der Nazis.

An die Stelle des städtischen und zivilgesellschaftlichen "Alle gegen Nazis"-Hypes, setzte wir dabei einen Antifaschismus der sich inhaltlich und nicht nur formal von den Nazis abgrenzt und der deswegen sowohl die hiesigen NPD- und Kameradschaftsstrukturen, wie auch deren ideologischen Gemeinsamkeiten mit der rechte Mitte der Stadtgesellschaft und deren exponierten Vertreter wie z.B. Erika Steinbach thematisiert. Eine antifaschistische No Go Area fängt schließlich im Kopf an.

Ausserdem wollen wir keine einmalige Inszenierung staatsbürgerlichen Engagements, sondern eine kontinuierliche Auseinandersetzungen mit den Nazis und ihrer Ideologie Vorort. Eine Auseinandersetzung die man eben nicht an staatliche Stellen delegieren oder durch "Bunt statt Braun- Feste" ersetzen kann.Schon gar nicht, wenn man -wie der DGB am 1. Mai in Rüsselsheim - antifaschistischen Widerstand kriminalisiert und behindert.

Wir stellen dagegen das staatliche Gewaltmonopol bewusst in Frage. Auch weil es ohne die tatkräftige Unterstützung der Polizei in Frankfurt am 7.7. ganz sicher eine No Go Area für Nazis geben wird.

Unsere Mobilsierung basiert also nicht darauf, dass wir uns vom bürgerlichen Antifaschismus a la Römerbergbündnis unbedingt abgrenzen wollten. Vielmehr basiert sie darauf, dass Antifaschismus nicht symbolisch und staatstragend, sondern erfolgreich sein muss. Man muss ihn selber machen. Und dafür gilt immer noch: Antifa statt Verbote. Wo Nazis demokratisch gewählt werden, muss man sie nicht demokratisch bekämpfen.

Der Erfolg des Ganzen hängt nicht zuletzt auch an der breiten Beteiligung und eigen Initiative. Wenn sich aber in diesem Sinne genug Leute an der autonomen Mobilisierung beteiligen, kann es gelingen im Rhein-Main Gebiet einen effektiven - sprich linken und militanten - Antifaschismus zu stärken und so rechte Strukturen wieder nachhaltig zurück zudrängen.

... Mach mit: Den bundesweiten Naziaufmarsch am 7.07. in Frankfurt verhindern - Denn DU bist Antifa!

Quelle: antifa koordination ffm

Treffpunkt Darmstadt: 07.07. 9.00 Uhr Hbf Darmstadt

Infoveranstaltung hierzu : 27.06.07 Oetinger Villa 20.00 Uhr 

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solidaritätsaufruf:
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Naziaufmärsche in Rüsselsheim und Raunheim am 1.Mai 2007:
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42 Festnahmen – 70 Ingewahrsamnahmen – viele Verletzte
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Den Naziaufmärschen am 1.Mai 2007 in Rüsselheim und Raunheim stellten
sich erfreulich viele AntifaschistInnen aus Südhessen entgegen. Mit
Sitzblockaden im Bahnhof und der Marschroute der Nazis wurde versucht,
die Aufmärsche erst gar nicht stattfinden zu lassen. 
Leider war die Polizeiführung der Ansicht, dass diese Aufmärsche unter
Aufgabe aller Verhältnismäßigkeiten durchgesetzt werden müssen. Mit dem
Aufgebot von über 2000 Polizisten, fünf Wasserwerfern, Räumpanzern,
mehrere Polizeihundestaffeln und massiven Einsatz von Pfefferspray,
wurde der Aufmarsch von NPD und freien Kameradschaften durchgeprügelt.
Viele AntifaschistInnen wurden bei den Polizeiübergriffen verletzt,
alleine fünf davon durch Bisse von Polizeihunden (u.a. in die Brust
etc.), Gehirnerschütterungen durch Schlagstockeinsatz, Muskelfaserrisse
und Knochenbrüche bei brutalen Festnahmen. Für nicht wenige
AntifaschistInnen endete der 1. Mai im Krankenhaus. Oder in den Zellen
der Polizeipräsidien in Frankfurt, Mörfelden und Darmstadt.
Eines steht bereits jetzt fest: Es wird in den nächsten Woche eine Flut
von Strafanzeigen wegen u.a. Verstoß gegen das Versammlungsgesetz,
Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen die
Festgenommenen ergehen, unter ihnen sehr viele SchülerInnen,
Auszubildende und StudentInnen.
Daher steht auch für uns fest, dass wir diese engagierten
AntifaschistInnen nicht mit ihren Anzeigen und Geldstrafen im Regen
stehen lassen werden!
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Gerade wegen der offensiven Bestrebungen der rechtsradikalen Bewegung,
mit vielen Aufmärschen in Südhessen Fuß zu fassen, darf der Widerstand
nicht dadurch geschwächt werden, dass engagierte AntifaschistInnen es
durch staatliche Repressionen nicht mehr riskieren können an
Demonstrationen teilzunehmen.
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Wir appellieren an die Antifaschistinnen und Antifaschisten, welche aus
privaten oder beruflichen Gründen nicht mehr direkt am Widerstand gegen
Nazistrukturen teilnehmen können oder möchten, durch einen finanziellen
Beitrag den Aktiven den Rücken zu stärken. Wer das Risiko auf sich nimmt
von Polizisten verprügelt zu werden, soll nicht auch noch seine
Anwaltskosten dafür zahlen müssen.
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Wir haben auch eigene Spendendosen produzieren lassen und suchen hier
noch zuverlässige AufstellerInnen in Ladengeschäften, Büros, Vereinen
oder bei sich zu Hause (fürs Kleingeld aus der Hosentasche...)
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Bitte spendet auf unser Konto:
Bunte Hilfe Darmstadt, Konto:11 00 33 54 bei der Sparkasse Darmstadt , 
BLZ: 508 501 50, Kennwort: Antifaschismus.
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Bunte / Rote Hilfe Darmstadt, Landgraf-Philipps-Anlage 32, 64283
Darmstadt

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Naziaufmärsche am 1.Mai 2007 in Rüsselsheim und Raunheim

 

Am ersten Mai 2007 will die NPD Hessen eine Doppeldemonstration unter dem Motto „Zukunft statt Globalisierung - Heraus zum 1. Mai“ in den südhessischen Städten Rüsselsheim und Raunheim durchführen. Unterstützung findet sie hierbei bei regionalen parteienabhängigen Nazi-Strukturen, wie dem Aktionsbüro Rhein/Neckar, der Kameradschaft Aschaffenburg, sowie den freien Nationalisten Rhein-Main und den Nationalen Sozialisten Mainz-Bingen.

 

Was bringen die Nazis inhaltlich?

 

Die beiden Demonstrationen finden im Rahmen der angeblich deutschlandweiten, sogenannten Antikap-Kampagne statt. Die Nazis glauben, in Rüsselsheim und Raunheim typische Beispiele für deutsche Städte gefunden zu haben, die unter den Folgen der Globalisierung zu leiden hätten. Diese Folgen verorten sie jedoch ausschließlich bei den, ihrer Meinung nach zu hohem „Ausländeranteil“. Hinter der angeblichen Kapitalismuskritik verbirgt sich also nichts weiter als die übliche rassistische Scheiße und das nicht einmal besonders gut versteckt. Im Aufruf der Nazis, der zusammen mit der Absichtserklärung, eine große und kraftvolle Demonstration auf die Beine zu stellen und ein paar Randbemerkungen über die Veranstalter usw. nicht mal eine halbe Seite lang ist, fehlen, wie zu erwarten, jegliche Ansätze irgendeiner Analyse kapitalistischer Verhältnisse.

 

Was erhoffen sich die Nazis davon?

 

 In wichtiger Faktor für die NPD ist die hessische Landtagswahl 2008. In der Vergangenheit haben die Republikaner in den beiden Orten teilweise sehr hohe Wahlergebnisse bis zu 20% erreicht. Die Nazis erhoffen sich nun, wie sie auch direkt in ihren Aufruf schreiben, dieses Wählerpotenzial durch „Die Teilnahme eines Jeden Kameraden aus dem Süd-Westen unseres Landes“ bei ihren Aufmarsch für die NPD abwerben zu können. Des weiteren ist diese Doppeldemonstration die erste größere und Längerfristig beworbene öffentliche Aktion im Rhein/Main- Gebiet seit mehreren Jahren. Es geht also ganz klar darum in der Region wieder Fuß zu fassen. Der erste Mai ist für die Nazis also auch eine Art Testlauf für den bundesweiten Aufmarsch in Frankfurt am Main am 7.7 diesen Jahres. Die angebliche Globalisierungskritik der Nazis muss ganz klar im Kontext des nahenden G8-Gipfels in Heiligendamm gesehen werden. Sie wollen Teil der Antiglobalisierungsbewegung werden um so aus ihrer politischen Isolierung herauszutreten.

 

Wer steckt dahinter?

 

Anmelder und Organisator der Demonstration ist der hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll aus Butzbach/Hoch-Weisel. Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einen der wichtigsten Neonazis in Deutschland avanciert. Neben seiner Position als NPD-Landesvorstand ist er auch Mitglied des Wetterauer Kreistag, Stadtverordneter in Butzbach und gehört zum Kader der „freien Nationalisten Rhein/Main“. Seine Bedeutung verdankt Wöll vor allem seiner Zusammenführung von freien Kameradschaften und der NPD in Hessen, sowie seinem bestreben, sein Anwesen in Hoch-Weisel in ein nationales Zentrum zu verwandeln und seinen Auftritten in seiner selbstproduzierten „Nachrichten“sendung „Die Woche“, die übers Internet verbreitet wird

 

Wo ist das überhaupt?

 

Rüsselsheim und das benachbarte Raunheim liegen im Rhein/Main-Gebiet südlich von Frankfurt im Landkreis Groß-Gerau am Ufer des Mains. Beide Städte sind durch eine S-Bahn-Linie verbunden, die mitten durch die beiden Gemeinden verläuft. Rüsselsheim ist mit knapp 60.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis. Da sich hier auch die Opelwerke befinden, ist der Anteil an Arbeitern in dieser Stadt relativ hoch. Raunheim hat knapp 14.000 Einwohner und ebenfalls einen relativ hohen Arbeiteranteil.

 

Wie stellen sich die Nazis den Ablauf vor?

 

Der Aufmarsch soll um 12:00 Uhr am Raunheimer Bahnhof beginnen und gegen 15:00 enden. In Rüsselsheim wollen die Nazis um 15:30 Uhr am Bahnhof beginnen. Über die Routen ist bis jetzt noch nichts genaues bekannt. Der Transport zwischen dem beiden Orten wird höchst wahrscheinlich mit der S-Bahn stattfinden Die Mobilisierung der Nazis wird sich vorrausichtlich, Aufgrund anderer Aufmärsche in Neubrandenburg, Erfurt, Dortmund und Nürnberg am selben Datum, auf den Süd-Westen Deutschlands konzentrieren, aber aufgrund der langen Mobilisierungszeit und des symbolträchtigen Datums ist dennoch mit einer TeilnehmerInnen-Zahl von 200-300 Nazis zu rechnen.

 

Wie sieht die Gegenmobilisierung aus?

 

Von bürgerlicher Seite werden, unter der Federführung des DGB, Gegenaktivitäten unter dem Motto „Rüsselsheim bleibt bunt – und wird niemals braun“ in Rüsselsheim und Raunheim geplant. So soll es zunächst eine Gegendemonstration in Rüsselsheim geben, die rechtzeitig unterbrochen werden soll, um sich den Nazis in Raunheim in den Weg zu Stellen. Für den Transport zwischen den beiden Städten sollen auch Busse gestellt werden. Nach dem Aufmarsch in Raunheim sollen die Gegendemonstranten mit den Bussen zurück nach Rüsselsheim fahren um dort gegen 15:00 am Bahnhof an einer Kundgebung teilzunehmen. Von dort aus soll dann die Demonstration durch Rüsselsheim fortgesetzt werden. Neben der Demonstration sollen in der gesamten Rüsselsheimer Innenstadt verschiedene kulturelle und sportliche Veranstaltungen stattfinden.

 

Von Linksradikaler Seite wird unter den Motto „Den Naziaufmarsch zum Desaster Machen! Gegen Rassismus und Antisemitismus!“ zu den Gegenaktivitäten in beiden Orten mobilisiert. Treffpunkt sind hier um 10:30 das Raunheimer Stadtzentrum und um 15:00 die DGB-Kundgebung am Rüsselsheimer Bahnhof.

Die Gegenaktivitäten werden von einem regionalen Vorbereitungsbündnis, der Anti-Nazi-Koordination Darmstadt und Frankfurt und dem Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen (BASH) getragen. Zur Mobilisierung ist eine eigene Homepage unter www.naziaufmarsch-verhindern.de.ms online gegangen.

 

Was ist von staatlicher Seite bekannt?

 

Das die Polizei durch ein Großaufgebot vor Ort sein wird ist klar. Da sich die Gegenaktivitäten in Rüsselsheim alle nördlich der Bahnstrecke befinden, will die Polizei die Nazis südlich der Strecke laufen lassen, um sie so leichter von Gegendemonstranten trennen zu können. Der Rüsselsheimer Magistrat hat jedoch vorgeschlagen, den Aufmarsch in der Stettiner Straße, also zumindest teilweise nördlich der Strecke, stattfinden zu lassen. Genauere muss sich hier noch zeigen. Die Doppeldemo ist mit den für Nazi-Aufmärsche üblichen Auflagen, bezüglich Kleidung Fahnen etc., versehen worden. So herrscht für die Nazis beispielsweise Alkoholverbot und militärische Kleidung, wie Bomberjacken und ähnliches sind auch verboten.

 

 www.naziaufmarsch-verhindern.de.ms

 

Quelle: Indymedia


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WAS TUN, WENN´S BRENNT..?!

Veranstaltung der Bunten Hilfe / Roten Hilfe Darmstadt zum Verhalten bei

-                    Demonstrationen

-                     Festnahmen

-                     Hausdurchsuchungen

-                     Anwerbeversuchen

Der 1. Mai mit Nazi-Demonstrationen in Raunheim und Rüsselsheim (www.naziaufmarsch-verhindern.de.ms) und der G8-Gipfel in Heiligendamm (www.gipfelsoli.org) kommen mit großen Schritten näher, ein Anwerbeversuch durch den Verfassungsschutz in Darmstadt liegt hinter uns. Der Umgang mit den Repressionsbehörden gehört zwar zum elementaren politischen Rüstzeug linker AktivistInnen, ist aber keine Selbstverständlichkeit und muß deshalb immer wieder neu ins Bewußtsein junger wie alter Genossinnen und Genossen gerufen werden. Wir zeigen anhand von Beispielen aus der Vergangenheit die Notwendigkeit von Aussageverweigerung und dem kollektiven Umgang mit Repression.

18.04.2007 – 20Uhr

Georg-Fröba-Zentrum*

Landgraf-Phillips-Anlage 32 (neben DGB-Haus)

Darmstadt

SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE!!!

*Georg Fröba, Antifaschist und KPD-Stadtverordneter aus Darmstadt, wurde 1944 von den Nazis ermordet.


Anwerbeversuch durch den Verfassungsschutz (VS) in Darmstadt

Der Verfassungsschutz hat in der Zeit um den Jahreswechsel 06/07 eine Person aus der linken Szene in Darmstadt angesprochen und zur Mitarbeit aufgefordert. Die Person wurde telefonisch kontaktiert, der Anrufer hat sich auch gleich als Mitarbeiter des Hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz vorgestellt und ohne große Vorrede um ein Treffen gebeten. Bereits an diesem Punkt hätte die Person unmissverständlich und klar sagen müssen, dass sie eine Zusammenarbeit mit dem VS ablehnt und das Gespräch sofort beenden müssen. Aus Selbstüberschätzung, Neugier und der irrigen Idee dem VS Informationen entlocken zu können, hat sich die Person dann mit einem Mann und einer Frau in einem Hotel in Darmstadt getroffen. Über dieses Treffen war uns nichts bekannt. Erst danach hat sich die Person der Roten Hilfe anvertraut. Die beiden VS-Mitarbeiter wollten von der Person vor allem Informationen über das Jugend- und KulturZentrum Oetinger Villa, Strukturen, Treffen und AktivistInnen der linksradikalen Szene haben. Die Person hat Aussagen dazu verweigert. Druck wurde nicht ausgeübt, finanzielle Entlohnung wurde nicht in Aussicht gestellt. Ein zweites Treffen wurde vereinbart, das von der Person auch zugesagt wurde. Diesen Irrsinn haben wir der Person ausgeredet und auch klar gemacht, dass wir ein zweites Treffen nicht dulden werden. Denn eins ist klar: der Verfassungsschutz ist der deutsche Inlandsgeheimdienst ? mit diesen Leuten können wir nicht spielen!!! Der VS hat danach noch mehrmals versucht, die Person telefonisch zu kontaktieren, was aber nicht zum Erfolg führte. Auch sonst wurden keine Annäherungsversuche gemacht.

Einschätzung

Wir machen das erst zu diesem Zeitpunkt öffentlich, weil wir aus einer Mischung aus politischem Kalkül und persönlicher Rücksicht zu der angesprochenen Person und damit letztendlich aus falscher Solidarität gehandelt haben. Das ist unser Fehlverhalten in der ganzen Geschichte. Der Anwerbeversuch wurde in Darmstadt breit diskutiert, dieses Papier ist ein Ergebnis aus den Gesprächen. Dieser Vorgang ist für uns nicht überraschend. Im Gegenteil: wir haben schon früher damit gerechnet. Die linksradikale Szene hier bewegt sich in vielen Auseinandersetzungen, betreibt offensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu ihren Aktionen und Projekten. Es gibt eine von vielen Seiten gewünschte Annäherung und Zusammenarbeit zwischen der linksradikalen Szene und der bürgerlichen Linken hier in der Stadt und der Region, es entstehen neue Strukturen und darin Organisierungsansätze. Uns ist klar, dass diese Entwicklung den Sicherheitsbehörden nicht gefallen kann. Deshalb werden sie auch weiterhin versuchen, mit polizeilichen und geheimdienstlichen Mitteln die Szene zu unterwandern und AktivistInnen anzuwerben. Das Tagesgeschäft der Geheimdienste heißt erpressen, lügen, betrügen, spalten. Der einzige Schutz gegen diese Angriffe auf unsere Strukturen, gegen diese repressiven Aktionen durch den Staat ist der offensive und vor allem kollektive Umgang damit.

Tipps und Vorsichtsmaßnahmen bei Anwerbeversuchen

Jede/r, die/der politisch aktiv ist und gegen die Interessen des Staates kämpft ist ein/e potenzielle/r KandidatIn für einen Anwerbeversuch durch den Staats- oder Verfassungsschutz. Wir können Euch aber einige Tipps für den Fall der Fälle geben, um den Schaden für Euch, Eure GenossInnen und die betroffene Szene möglichst gering zu halten.

- wenn der VS, der Staatsschutz oder eine andere staatliche Behörde telefonisch Kontakt mit Euch aufnehmen: Sagt denen deutlich, dass Ihr kein Interesse habt, keine weiteren Belästigungen wünscht und legt sofort auf!!!

- wenn der VS, der Staatsschutz oder eine andere staatliche Behörde bei Euch zuhause vorstellig werden: Sagt denen deutlich, dass Ihr kein Interesse habt, keine weiteren Belästigungen wünscht und schließt sofort die Tür!!!

- wenn der VS, der Staatsschutz oder eine andere staatliche Behörde Euch auf der Straße oder im Vorfeld/im Nachlauf zu einer Demo ansprechen: Sagt denen deutlich, dass Ihr kein Interesse habt, keine weiteren Belästigungen wünscht und geht unverzüglich weg ? auch lautstark!!!

- wenn der VS, der Staatsschutz oder eine andere staatliche Behörde Kontakt mit Euren Eltern aufnehmen: redet (wenn möglich) schon vorher mit Euren Eltern und sagt Ihnen, dass auch sie den Behörden absolut keine Informationen geben dürfen und dazu auch nicht verpflichtet sind. Sollte einer dieser Fälle eintreten, solltet Ihr unverzüglich danach ein möglichst detailliertes Gedächtnisprotokoll erstellen.

Wichtig dabei sind folgende Informationen:

 - Ort und Zeitpunkt des Treffens

- Dauer des Gesprächs

- Fragen durch den VS und vor allem Eure Antworten darauf

- Aussehen der VS-Mitarbeiter

- die (sicherlich falschen) Namen, falls sie sich ausweisen

Nach einem Anwerbeversuch solltet Ihr vertrauensvollen GenossInnen davon erzählen, um dann gemeinsam zu entscheiden, wie Ihr weiter damit umgeht. Der individuelle Umgang damit ist grundlegend falsch, das entspricht auch nicht dem Charakter linksradikaler Politik. Ein Anquatschversuch ist nicht gleichbedeutend mit Verrat. Selbst wenn Ihr denen Informationen oder Namen gegeben habt, solltet Ihr Euch keinesfalls scheuen, darüber zu reden. Alles andere schafft nur Misstrauen ? damit spielt der VS, das ist sein Geschäft.

WIR FORDEN DEN VERFASSUNGSCHUTZ UND DIE SICHERHEITSAPPARATE DER BRD AUF, DIE ANGRIFFE GEGEN UNSERE STRUKTUREN ZU BEENDEN!!!

KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DEN STAATLICHEN REPRESSIONSBEHÖRDEN!!!

KEINE AUSSAGEN BEI POLIZEI ODER STAATSANWALTSCHAFT!!!

Rote Hilfe Darmstadt

darmstadt@rote-hilfe.de

www.rote-hilfe.de

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----PRESSEMITTEILUNG DER ANTI-NAZI-KOORDINATION (ANK) DARMSTADT----

Am Samstag, dem 27.Januar 2007 hat die Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt dem NeoNazi Florian Ranzinger (Uhlandstr. 10, 64579 Gernsheim) der Kameradschaft Gernsheim einen Hausbesuch abgestattet.

Im Vorfeld der Aktion wurden im gesamten Wohngebiet Flugblätter (siehe Anhang) mit Informationen über Ranzinger verteilt. Etwa 20 AntifaschistInnen versammelten sich danach vor dem Wohnhaus des Nazikaders und verlasen mehrmals einen Redebeitrag, um die Nachbarschaft über Ranzinger aufzuklären.

Der 27. Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Auschwitz ist bis heute Inbegriff des verbrecherischen Terrorregimes der Nazis, des industrialisierten Massenmordes an Millionen von Menschen. Wir haben diesen Tag bewußt gewählt, um den ideologischen Zusammenhang von NSDAP, SS, GeStaPo und ihrer Erben wie Ranzinger aufzuzeigen. Die Faschisten von heute wollen eine unmenschliche Gesellschaft nach dem Vorbild des 3.Reichs, in der kulturelle, soziale und politische Vielfalt keinen Platz haben. Das werden wir nicht zulassen!!!

KEIN VERGEBEN - KEIN VERGESSEN!!!

Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt
ank-darmstadt@no-log.org
www.linksnavigator.de

Antifa besucht einen Neonazi - Flugblätter verteilt und verlesen

Antifa besucht einen Neonazi Flugblätter verteilt und verlesen Darmstadt / Gernsheim · Etwa zwanzig Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt haben am Samstag vor dem Haus des als Neonazi bezeichneten Florian Ranzinger in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) in Redebeiträgen auf dessen politische Gesinnung hingewiesen, um die Nachbarschaft aufzuklären. Zudem seien im gesamten Wohngebiet Flugblätter verteilt worden.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Darmstadt bestätigte, dass eine Gruppe von Menschen sich in der Uhlandstraße in Gernsheim aufgehalten habe. Aber es seien keine politischen Parolen gerufen worden. Auch sonst habe es keinen Anlass zum Eingreifen gegeben. Florian Ranzinger selbst erklärte in einer Email an die FR, dass er seit einigen Wochen nicht mehr unter der angegebenen Adresse wohne. Der Protest der Antifaschisten habe deshalb nur seinen Vater getroffen, "der den politischen Aktivitäten seines Sohnes alles andere als zustimmend gegenüber steht".

Florian Ranzinger bezeichnet sich als Führer der Kameradschaft Gernsheim und Mitglied im Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS), der "für einen nationalen Sozialismus" eintritt. Auf der Homepage des KDS berichtet Ranzinger von seinem Besuch beim hessischen NPD-Landeskongresstag im November in Wölfersheim, an dem er auf Einladung des NPD-Kreisverbandes teilgenommen habe.

Die Anti-Nazi-Koordination erklärt: "Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie Florian Ranzinger sein rechtes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet." Mit dem Hausbesuch solle ihm die Anonymität genommen werden. Die Aktion fand mit Absicht am Samstag statt: Der 27. Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. "Die Faschisten von heute wollen eine unmenschliche Gesellschaft nach dem Vorbild des Dritten Reichs, in der kulturelle, soziale und politische Vielfalt keinen Platz haben."

 Li Quelle: Frankfurter Rundschau 29.1.07

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PRESSEMITTEILING DER ANTI-NAZI-KOORDINATION (ANK) DARMSTADT

Die ANK Darmstadt hat heute, den 10.12.2006, dem NPD-Funktionär Klaus
Dietrich einen Hausbesuch abgestattet.

Dietrich wohnt im Darmstädter Stadtteil Kranichstein, im
Heinrich-Fulda-Weg 15. Der Rentner Klaus Dietrich ist seit Jahren als
aktives Mitglied in der neofaschistischen NPD tätig. Er ist unter anderem
Mitglied des NPD- Kreisverbands Darmstadt-Dieburg, ist
Landes-Schatzmeister und war bis 2006 stellvertretender Landesvorsitzender
der NPD-Hessen. Des weiteren trat er als Direktkandidat zur Bundestagswahl
2005 und 2006 zur Kommunalwahl für die NPD an. Im Landesvorstand steht er
im engen Zusammenhang mit militanten Neonazis aus dem Spektrum der so
genannten "freien Kameradschaften", wie zum Beispiel dem einschlägig
vorbestraften Marcel Wöll aus Butzbach/Hoch-Weisel, der vor einigen Wochen
eine Gruppe von AntifaschistInnen mit einer Axt attakierte, als diese vor
seinem Haus demonstrierten.(http://de.indymedia.org/2006/11/163361.shtml).
Selbiger hat mittlerweile auch den Posten des Landesvorstandes der NPD
inne und ist für eine Vielzahl von Nazi-Aufmärschen und anderen Aktionen
im südhessischen Raum direkt verantwortlich. Klaus Dietrich ist nicht der
nette Nachbar von nebenan. Durch sein faschistisches Denken und Handeln
ist Dietrich mitverantwortlich für Gewalt gegen ImigrantInnen, politische
GegnerInnen und Andersdenkende.

Im Vorfeld der Aktion wurden im gesamten Wohngebiet Flugblätter mit
Informationen über Dietrich verteilt. Gegen 11:30 Uhr versammelten sich
ca. 25 AntifaschistInnen vor seinen Haus und erregten mit einem
Transparent und einem Redebeitrag die Aufmerksamkeit der unmittelbaren
Nachbarschaft.

Die Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt ist ein Bündnis verschiedener
außerparlamentarischer Gruppen und Einzelpersonen aus Darmstadt und
Südhessen. Ziel der ANK ist es, durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit
und direkte Aktionen faschistische Strukturen in der Region aufzudecken
und zu bekämpfen. "Aktion statt Reaktion" soll im Mittelpunkt
organisierter, antifaschistischer Arbeit stehen.

Kontakt und Informationen unter: ank-darmstadt@no-log.org

KEIN VERGEBEN, KEIN VERGESSEN,
NAZIS HABEN NAMEN UND ADRESSEN!!!

DEN NAZIS DIE IDYLLE NEHMEN!!!

ANK Darmstadt

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NPD-Politiker angeprangert
Aktion vor dem Wohnhaus


Südhessen · Erstmals in Südhessen haben Aktivisten aus dem antifaschistischen Spektrum einen NPD-Funktionär an seinem Wohnort angeprangert. Wie die Polizei am Montag bestätigte, versammelte sich am Sonntagvormittag eine Gruppe von Personen in Seeheim-Jugenheim vor dem Haus von Wolf-Jürgen Zeuner, der bei der Bundestagswahl 2005 für die NPD kandidiert hatte und dem Kreisverband Darmstadt-Dieburg der rechtsextremen Partei vorsitzt.


"Ziel dieser Aktion war es, den Faschisten Zeuner aus der Anonymität herauszureißen und zu zeigen, dass er eben nicht der nette Nachbar von nebenan ist", teilte eine Initiative namens "Anti-Nazi-Koordination Darmstadt" mit. Polizeisprecher Michael Prenzlow bestätigte, dass die Gruppe mit Flugblättern "die Nachbarschaft auf ihren Nachbarn aufmerksam gemacht" habe. Außerdem entrollten die Demonstranten nach eigenen Angaben ein Transparent und hielten eine Rede. Prenzlow zufolge wurde die Polizei von Anwohnern verständigt, habe jedoch keine Hinweise auf eine strafbare Handlung. rv

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 31.10.2006

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Pressemitteilung der Anti-Nazi-Koordination Darmstadt (ANK)


Die Anti-Nazi-Koordination hat heute, am 29.10.06 dem NPD-Funktionär
Wolf-Jürgen Zeuner, einen Hausbesuch abgestattet.

Zeuner, einer der aktivsten Nazi-Kader der Region Südhessen lebt in
Seeheim, im Kiefernweg 10. Wolf-Jürgen Zeuner ist seit Jahren als aktives
Mitglied in der neofaschistischen NPD tätig. Er hat unter anderem die
Position des Vorsitzenden des Kreisverbands Darmstadt-Dieburg und ist
Mitglied im hessischen  Landesvorstand. Desweiteren trat er als
Direktkandidat zur Bundestagswahl 2005 und zur letzten Landtagswahl für
die NPD an. Am 2.10.2005 nahm Zeuner in Lampertheim an einem Nazi-Aufmarsch unter dem Motto "Arbeit zuerst für Deutsche!" teil. Er beteiligte sich auch an den Aufmärschen am 1.05.2005 in Frankenthal und Worms. Bei diesen Aufmärschen und bei seiner Tätigkeit im Landesvorstand steht er im engen Zusammenhang mit militanten Neonazis aus dem Spektrum der so genannten "freien Kameradschaften", wie zum Beispiel dem einschlägig vorbestraften Marcel Wöll aus Butzbach. Selbiger ist mittlerweile auch Vorsitzender desLandesvorstandes der NPD und ist für eine Vielzahl von Nazi-Aufmärschenund anderen Aktionen im südhessischen Raum direkt verantwortlich.Wolf-Jürgen Zeuner ist also bei weiten kein "unwichtiges kleines "NPD-Mitglied, sondern ein überregional aktiver NPD-Kader, der auch nicht vor der Zusammenarbeit mit militanten Neonazis zurückschreckt.

Heute Morgen haben sich ca. 25 Personen unangemeldet vor Zeuners Haustür
im Kiefernweg versammelt. Gut hörbar für alle unmittelbaren Nachbarn
wurde ein Redebeitrag verlesen, in dem Zeuners Aktivitäten dargelegt wurden. Ein Flugblatt mit diesen Informationen wurde im Vorfeld in alle Briefkasten der Wohnsiedlung verteilt. Dabei wurde ein Transparent mit der Aufschrift "Nazis keine Ruhe lassen" gezeigt. Ziel dieser Aktion war es, den Faschisten Zeuner aus der Anonymität herauszureißen und zu zeigen, dass er eben nicht der "nette Nachbar von nebenan" ist. Leute wie Zeuner sind
verantwortlich für Gewalttaten an MigrantInnen, Andersdenkenden,
politischen GegnerInnen und allen, die dem Weltbild der Faschisten nicht
entsprechen. Faschisten haben Wohnorte, Arbeitsplätze und Treffpunkte.
Das wollen wir öffentlich machen, wir wollen ihnen keine Freiräume und
Rückzugsgebiete lassen!

Die Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt ist ein Bündnis verschiedener
außerparlamentarischer Gruppen und Einzelpersonen aus Darmstadt und
Südhessen. Ziel der ANK ist es, durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit
und direkte Aktionen faschistische Strukturen in der Region aufzudecken
und zu bekämpfen. "Aktion statt Reaktion" soll im Mittelpunkt
organisierter, antifaschistischer Arbeit stehen

Kontakt und Informationen unter: ank-darmstadt@no-log.org